Schoki ohne schlechtes Gewissen!

Während ich diesen Post schreibe, sitze ich in der Endoklinik in Hamburg und warte darauf, dass mein geliebter Paps wieder aus dem OP zurückkommt. Noch eine gute Woche im Hotel in Hamburg liegt vor mir, denn bei sowas lässt man einen geliebten Menschen ja nicht allein. Und wieder macht mir Leben 1.0 einen Strich durch die kreative Rechnung, denn ich habe zwar ein paar Werke kreiert (hauptsächlich Ideen für die Kommunioneinladung einer ganz lieben kleinen Freundin), aber ich habe davon noch kein einziges im (Foto-)Kasten. 

Zum Glück habe ich aber noch ein Projekt in meiner Blogmediathek gefunden, das ich euch noch nicht gezeigt habe. Es handelt sich um ein Geburtstagsgeschenk für eine enge Freundin, die genau wie ich bei Schokolade schwach wird UND ein Faible für schöne Kosmetik hat. Verpackt und verschenkt habe ich die Too Faced Matte Chocolate Chip Lidschattenpalette – ein echtes Basicprodukt, wie ich finde. Diese matten Farben sind fester Bestandteil meines Augenmakeups. Und das Allerbeste: die Palette duftet hiiiiimmlisch nach Schokolade! Echt, das riecht sooo lecker! Das perfekte Freundinnen-Geschenk also!

Für die Palette habe ich eine Schachtel angefertigt und mir für den Verschluss was Besonderes überlegt. Die dazugehörige Karte wird durch die beiden Schlaufen auf den Deckeln geführt und verschließt so die Schachtel. Damit das auch hält, verstecken sich innen in der Karte zwei Magnete.

Die megatolle Stanze ist von Alexandra Renke und das Papier aus einer älteren My Mind´s Eye Kollektion, glaube ich. Nun aber zu den Fotos!

Hach, so feine kleine Geschenke sind doch immer wieder eine große Freude, sowohl für die Beschenkte als auch für die Schenkende! So, nun komme ich natürlich frühestens im März wieder dazu, euch was Kreatives zu zeigen. Wenn mein Papa wieder fitter und mobiler und selbstständiger ist (*klopfaufholz*), streife ich vielleicht mal mit meiner Kamera und meinem funkelniegelnagelneuen Objektiv durch Hamburgs Straßen und entdecke möglicherweise das ein oder andere Kleinod, das ich euch statt was Kreativem hier zeigen kann, mal schauen.

Bis dahin, fühlt euch umarmt und genießt die Sonne (sofern sie bei euch scheint)!

Liebe Grüße, Dina

Ein interaktives Minialbum: Burgweihnacht 2017

Hallo Ihr Lieben, ihr hattet mich sicher schon als verschollen erklärt, aber ich lebe noch, bin gesund und munter! Nur Leben 1.0 hat sich mal wieder ins Blogger-Dasein eingemischt. Immer ist irgendetwas anderes wichtiger – kennt ihr bestimmt selbst. Das heißt aber nicht, dass ich gänzlich unkreativ war. Manches hat leider nicht den Umweg übers Fotografieren genommen und ist gleich beim Empfänger gelandet. Anderes wiederum werde ich euch hier zeigen. Den Anfang macht ein interaktives Album, das ich morgen als Mitbringsel verschenken werde. Darin habe ich Fotos von einem wunderschönen Adventswochenende mit unseren allerliebsten Freunden festgehalten, als meine beste Freundin mit Familie übers Wochenende aus Brüssel zu Besuch kam. Wir haben der Burg Satzvey in Mechernich einen Besuch abgestattet. Dort findet alljährlich die mittelalterliche Burgweihnacht statt. Wer sie noch nicht kennt und halbwegs nah wohnt, es lohnt sich! 

Das Album habe ich im Stil eines Fotofolios von Kathy Orta King gebaut, allerdings habe ich mir den Aufbau selbst ausgedacht und genau der Zahl der Fotos angepasst. Leider denke ich beim Basteln nie daran, die Zwischenschritte zu dokumentieren oder gar zu fotografieren, deshalb kann ich euch keine Anleitung liefern. Aber vielleicht inspirieren euch die Fotos zu einem eigenen kleinen Bauexperiment?

An Materialien habe ich sämtliche Reste an Weihnachtspapieren zusammen gesucht und verarbeitet. Ich starte nämlich in der nächsten Weihnachtssaison lieber frisch mit neuen Papieren als mich erst durch Berge von Resten zu kämpfen. Also weg damit!

Ich hatte als kleine Fotoausrüstung (meine Familie ist schon mal gerne genervt von meiner Fotografierei…wieso nur?!) meine geliebte Fujifilm XT-2 und mein Lieblingsobjektiv, das Fuji XF 35mm F1,4 dabei. Mit nur einer Festbrennweite loszuziehen ist manchmal eine Herausforderung, denn Zoomen kann man da ja nicht, aber ich finde das auch mal spannend.

Nun aber endlich zu den Detailfotos!

In den Albumdeckeln befinden sich, mit Magneten verschlossen, mehrere Klappen mit Fotos und schönen Papieren. Die Innendeckel kann man nochmals nach außen klappen.

Dieser Geselle war ein richtig guter Entertainer; er hat der staunenden Menge das Schmieden gezeigt und dabei sogar ganz unerschrocken mit der bloßen Hand in die Flammen gegriffen – aua! Den Teil mit den Bäumen kann man ebenfalls nochmal nach oben klappen. Da ich aber unsere Freunde nicht öffentlich zeigen möchte, hab ich nicht alles fotografiert.

Ich mag das total gerne, wenn Seiten mit Magneten gehalten werden. Dann wirkt das Album strukturierter und auch ein bisschen schicker. Die Magneten selbst sieht man nicht; sie werden unter dem Papier/den Fotos versteckt.

Das Album ist ein ganz schön dickes Schätzchen geworden, dabei sind im Ganzen nur etwa 40 Fotos drin. Morgen fahren wir wieder zu Besuch nach Brüssel und als Mitbringsel haben wir diese kleine Erinnerung im Gepäck. Ich hoffe, es gefällt ihnen! Das Tollste an unseren Besuchen ist, dass sich unsere Kids so gut verstehen. Sie sind wie die Orgelpfeifen im Alter von 10-18 Jahren, 5 Jungs und 1 Mädchen. Und sie spielen, wie sie sonst mit niemandem spielen. So phantasievoll, ohne das geringste bisschen Streit, niemand wird außen vor gelassen und alle machen mit, sogar die `coolen´ Teenager. Da geht mir echt immer das Herz auf. Schön, wenn sich die Seelenverwandtschaft in der nächsten Generation fortsetzt, oder?

Hier im Rheinland herrscht die nächsten Tage karnevalistischer Ausnahmezustand. Das ist ja so gar nicht unser Ding und so verbarrikadieren wir uns nach dem Besuch in Brüssel ein paar Tage zuhause mit einem vollen Kühlschrank ;-)). Da bleibt sicher auch wieder etwas Zeit für Kreatives. Habt ein tolles Wochenende!

Liebe Grüße, Dina

Aufgehübschte Glasbehälter – Geschenkidee No 4.

Eine letzte Geschenkidee habe ich noch für euch. Sie ist relativ schnell gemacht und einfache schnörkellose Teelichtgläser haben die meisten wahrscheinlich auch zuhause. In diesem Post letzte Woche habe ich euch bereits diese Technik erklärt – es ist gar nicht schwer, Gläser mithilfe von breitem doppelseitigem Klebeband und Nuvo Gilding Flakes* in individuelle Schmuckstücke zu verwandeln.

Man klebt das doppelseitige Klebeband vorübergehend auf Backpapier, stanzt die gewünschte Form aus (am besten nichts allzu Filigranes), zieht das Backpapier wieder ab und klebt das Stanzteil aufs Glas. Dann die Klebefläche mit Nuvo Gilding Flakes* bedecken, gut andrücken und reiben und die Reste vorsichtig mit einer alten Zahnbürste abbürsten. Fertig! (Ich muss euch an dieser Stelle #ausgründen davor warnen, während der Arbeit mit den Gilding Flakes das Fenster zu öffnen *hüstel*).

Den schicken Seifenspender aus Glas habe ich übrigens für schmale Taler beim Möbelschweden entdeckt. Die Geschenkidee taugt für sämtliche Gelegenheiten, nicht nur Weihnachten. Beide Stanzformen stammen übrigens von Kesi Art.

Meine Lieben, ich verabschiede mich in die Weihnachts-Blogpause. Ich wünsche euch allen zauberhafte Weihnachtstage und einen entspannten Rutsch in ein gesundes Jahr 2018. Ich freue mich drauf, neue kreative Produkte zu entdecken und euch vielleicht ein wenig damit zu inspirieren.

Frohe Weihnachten und liebe Grüße, Dina

Hausgemachter Birnensenf – Geschenkidee No.3

Jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit produzieren meine Freundin und ich Geschenke aus der Küche – meistens drei an der Zahl. Idee No.1 und Idee No.2 könnt ihr in früheren Posts nachlesen. 

Heute wird es herzhaft – wir haben Birnensenf hergestellt. Und das ist gar nicht mal so schwer. Das Rezept haben wir (wieder) von Pinterest, nämlich von der Seite `Feiertäglich´. Vielen Dank dafür, liebe Sarah! Die Etiketten sind wie immer auf meinem Mist gewachsen (nun ja, ich habe erstmal Etiketten für Feigensenf designt und erst beim Aufkleben bemerkt, dass das ja wohl die falsche Frucht ist…. also wieder von vorn. Wie doof muss man sein??). Das transparente Stickerpapier gibt es hier*. Aber achtet darauf, das Stickerpapier vor dem Bedrucken auf DinA4-Maße zu beschneiden, es hat nämlich das amerikanische Maß `letter size´mit 8 1/2 x 11 inch. . Dafür schneidet ihr an der kurzen Seite 1/4 inch weg auf 8 1/4 inch.  In der Länge fehlen zum A4 zwar 3/4 inch, aber das ist dem Drucker egal, solange ihr das Papier bis zum Anschlag nach vorne schiebt.

Der Senf wird besser und aromatischer, je länger er reifen darf, finde ich. Aber bis Weihnachten ist es ja noch eine Woche, da passt das locker noch. Das 5-fache Rezept hat bei uns 9 kleine Gläser (a etwa 150ml) ergeben. Senfmehl habe ich im Supermarkt nicht bekommen, also haben wir Senfkörner im Thermomix fein vermahlen. Aber bestimmt kann man auch irgendwo fertiges Senfmehl kaufen.

Viel Spaß beim Ausprobieren, Verschenken und Schnabulieren!

Liebe Grüße, Dina

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Salami? Schokolade? Schokosalami!-Geschenkidee No.2

Also wenn ihr dieses Wochenende noch ein klitzekleines bisschen Zeit übrig habt und noch ein paar nette kleine Geschenke benötigt, dann MÜSST ihr diese Schokosalami ausprobieren! Die sieht nicht nur toll aus (und das ist einfacher als ihr denkt!), sondern schmeckt auch noch himmlisch. Ein Schokotraum! Das Rezept (ohne Ei wohlgemerkt) habe ich auf Pinterest gefunden. Der Link führte mich dann zu Simones Blog. Danke, Simone, für dieses tolle Rezept!

Die Idee mit der Butterbrotpapier-Verpackung plus individuell gedruckter Banderole auf Craftpapier kam mir dann bei Anblick der schon sehr `echt´ aussehenden Salami.

Das doppelte Rezept hat bei uns etwa 7 Salamis a 12 cm ergeben. Ach ja, die Orangenschale haben wir weggelassen und die Haselnüsse allergiebedingt durch Pecannüsse ersetzt. Die Schoko-Nuss-Keks-Mischung lasst ihr am besten im Kühlschrank leicht fest werden. Aber nicht zu fest, denn dann lässt sie sich nicht mehr gut formen. Ihr solltet also immer mal wieder nachschauen. Das dauert etwa 1 bis 2 Stunden. Meine Freundin und ich haben zum Formen der Würste ein Baguetteblech und Frischhaltefolie zuhilfe genommen (aber keine Panik, wer kein Baguetteblech hat, es geht locker auch ohne). Also einen dicken Klacks Schokomasse auf ein großes Stück Frischhaltefolie geben, die Folie darüber schlagen und vorsichtig zu einer Rolle formen. Die Enden der Folie rechts und links mehrmals zwirbeln und damit die Schokomasse noch etwas zusammendrücken. Die Enden der Folie in sich verknoten und die Würste auf dem Baguetteblech kaltstellen. Wenn die Würste richtig fest geworden sind, kann die Frischhaltefolie vorsichtig abgezogen werden. Wir waren ganz überrascht, wie sehr die Oberfläche durch die Frischhaltefolienabdrücke einer echten Wurst ähnelt. Nun werden die Salamis in Puderzucker gewälzt und mit rot-weiß-gestreiftem Bäckergarn umwickelt. Wie das geht, wusste ich zufällig, weil ich vor ein paar Wochen für einen Braten auf Youtube nach `wie wickelt man einen Rollbraten?´ gesucht hatte :-)). Schaut mal hier *klick*. Es gibt nichts, was nicht irgendjemand schon mal auf youtube gezeigt hat, oder?

Wir finden die Salamis großartig! Sie schmelzen nicht gleich beim Anfassen und müssen nicht im Kühlschrank gelagert werden. Im Gegenteil, sie lassen sich am besten bei Zimmertemperatur aufschneiden. Und sie schmecken himmmmmlisch! Viel Spaß beim Ausprobieren, Verschenken oder Naschen!

 

 

Liebe Grüße, Dina

Geschenke aus der Küche

Auf Instagram gab es ja schon einen kleinen Sneak Peak – meine Freundin und ich haben unsere alljährliche traditionelle Produktion unserer Geschenke aus der Küche begonnen. Die Rezepte und Verpackungsideen möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Vielleicht kann die ein oder andere von euch ja noch eine schnelle Geschenkidee gebrauchen.Den Anfang macht ein Salted Caramel Fudge  – zu deutsch softe Karamellen mit Meersalz. Köstlich! Allerdings bleibt der Karamell-Fudge auch gut gekühlt ziemlich weich, das macht es etwas schwer, die kleinen Scheißerchen zu verpacken. Wir haben den Softkaramell in Würfel geschnitten und einzeln wie kleine Geschenke in weißes Backpapier gepackt. Das Tütchen mit den Karamellen findet seinen Platz in einem einfachen Glas vom Möbelschweden, aufgehübscht mit Blattkupfer.

Dafür stanzt ihr aus breitem doppelseitigem Klebeband* die gewünschte Form aus (am besten eignen sich nicht allzu filigrane Formen) und klebt sie auf das Glas. Dann werden Nuvo Gilding Flakes* aufgelegt und mit dem Finger gut angedrückt. Die Überschüsse können ganz einfach mit einer alten Zahnbürste abgebürstet werden.

Das süße Engelchen stammt aus einem Set von Charlie & Paulchen, schaut mal hier. Das Glas kann der oder die Beschenkte später schön als Teelichtglas weiterverwenden.

Die Etiketten sind natürlich wie immer selbst entworfen. Ach ja, das Rezept wollt ihr ja vielleicht auch haben ;-)). Wir haben es auf Pinterest gefunden, es ist ein Thermomix-Rezept, ist aber auch ohne problemlos machbar. Wir haben aus der doppelten Menge ungefähr 100 Karamellen gemacht.

Und nun wünsche ich euch ganz viel Spaß beim Nachmachen, Verschenken und Naschen! Wir haben noch ein paar mehr Leckereien gemacht und verpackt. Schaut also gern bald wieder rein!

Liebe Grüße, Dina

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