Goldfolierte Stanzteile – so funktioniert´s

Vor einer Weile habe ich mir fast die Haare ausgerauft bei dem Versuch, mit dem Minc Reactive Mist von Heidi Swapp auch nur halbwegs brauchbare Ergebnisse zu erzielen. Mit der Minc Maschine und einem Laserdrucker kann man wunderschöne Folieneffekte erzielen. Ich finde es aber zu einschränkend, immer mit einem Laserdrucker arbeiten zu müssen. Wie cool wäre es denn, wenn man Stanzformen oder gar Stempelabdrücke folieren könnte? Ich hatte eigentlich gehofft, dass man die Flüssigkeit mit einem Pinsel auf allerlei Ausgestanztes aufbringen oder vielleicht sogar Stempel damit verwenden könnte, aber weit gefehlt. Die traurige Wahrheit ist: das Zeug ist ein Fehlkauf. Wir müssen also weiterhin hoffen, dass irgendwann mal ein (funktionierendes) Minc-Stempelkissen auf den Markt kommt. 

Zumindest das Folieren von Stanzteilen funktioniert aber auch ganz gut mit breitem doppelseitigem Klebeband. Dafür den Cardstock dicht an dicht mit dem Klebeband bekleben und die gewünschte Form ausstanzen. Die Schutzfolie abziehen, die Minc-Folie auf die klebende Seite des Stanzteils auflegen und zwischen einem zur Hälfte geknickten Blatt Transparentpapier durch die Minc (oder ein Laminiergerät) laufen lassen. Voila!

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Liebe Grüße, Dina

2 Gedanken zu “Goldfolierte Stanzteile – so funktioniert´s

  1. Liebe Dina, vielen Dank für Deinen Tipp. Leider habe ich keine Minc, sodass ich die von Dir beschriebene Methode sehr hilfreich finde. Als kleiner Hinweis, Du kannst Stempelabdrücke sehr schön folieren wenn Du den Stempel mit Flitterglue von IndigoBlue abdrückst, dann Folie drauf und ab durch die Big Shot. Das funktioniert super, aber den Stempel sofort nach dem stempeln reinigen, das Zeug klebt wie verrückt. Den Hinweis habe ich bei Hannas Art gefunden.
    Ich wollte noch sagen, ich finde Deine Sachen toll . Einen schönen Tag, liebe Grüße Sonja

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