Goldfolierte Stanzteile – so funktioniert´s

Vor einer Weile habe ich mir fast die Haare ausgerauft bei dem Versuch, mit dem Minc Reactive Mist von Heidi Swapp auch nur halbwegs brauchbare Ergebnisse zu erzielen. Mit der Minc Maschine und einem Laserdrucker kann man wunderschöne Folieneffekte erzielen. Ich finde es aber zu einschränkend, immer mit einem Laserdrucker arbeiten zu müssen. Wie cool wäre es denn, wenn man Stanzformen oder gar Stempelabdrücke folieren könnte? Ich hatte eigentlich gehofft, dass man die Flüssigkeit mit einem Pinsel auf allerlei Ausgestanztes aufbringen oder vielleicht sogar Stempel damit verwenden könnte, aber weit gefehlt. Die traurige Wahrheit ist: das Zeug ist ein Fehlkauf. Wir müssen also weiterhin hoffen, dass irgendwann mal ein (funktionierendes) Minc-Stempelkissen auf den Markt kommt. 

Zumindest das Folieren von Stanzteilen funktioniert aber auch ganz gut mit breitem doppelseitigem Klebeband. Dafür den Cardstock dicht an dicht mit dem Klebeband bekleben und die gewünschte Form ausstanzen. Die Schutzfolie abziehen, die Minc-Folie auf die klebende Seite des Stanzteils auflegen und zwischen einem zur Hälfte geknickten Blatt Transparentpapier durch die Minc (oder ein Laminiergerät) laufen lassen. Voila!

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Liebe Grüße, Dina

Make a wish – eine feine Schmetterlingsschachtel

Es ist kein Geheimnis, dass ich mich Hals über Kopf in den zauberhaften Schmetterling von Alexandra Renke verliebt habe. So zart und schön, der wirkt schon von ganz alleine ohne viel Schnickschnack. Die Geschenkschachtel habe ich aus weißem und craftfarbenem Cardstock gebaut. So eine Schachtel kann man in jeder beliebigen Größe herstellen; wichtig ist nur, dass man den Deckel 1-2mm größer macht als das Unterteil, dann passen sie perfekt aufeinander. Vor dem Zusammenkleben kann der Cardstock bestempelt und embossed werden, so wird aus einer langweiligen unifarbenen Schachtel ein Unikat. 

Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, wer diese hübsche Schachtel bekommt 😉

Liebe Grüße, Dina

Farbexplosion `für dich´

Wie schon die letzte Karte, die ich euch gezeigt habe, ist auch das heutige Kärtchen aus meinen ersten Experimenten mit Distress Inks entstanden. Diesmal habe ich ein Quadrat aus dem eingefärbten Papier ausgestanzt und als Hintergrund verwendet. Ein weiß embosster Stempel (Papierwerkstatt) und der Zauber-Schmetterling von Renke runden das Ganze ab. Ich habe zusätzlich versucht, den Hintergrung zart zu beglittern, aber das hat nicht so ganz geklappt, wie ich das wollte. Egal, das merkt kein Mensch 😉

Habt ein feines Wochenende!

Liebe Grüße, Dina

Rosige Aussichten

Ich bin ja eigentlich nicht so mixed-media-versiert, aber die Neuanschaffung der Mini Distress Ink pads hat mich doch motiviert, ein bisschen mit Farben zu spielen. Kaum zu fassen, dass ich erst jetzt auf den Distress-Ink-Zug aufspringe, die gibt´s ja schon ewig! Aber besser spät als nie, oder? 

Eine der ersten Techniken, die ich ausprobiert habe, ist die, das Stempelkissen auf die Bastelmatte zu drücken, Wasser dazuzugeben und das Aquarellpapier dann kopfüber in die Farbpfütze zu legen. Das Ergebnis ist jedes Mal anders. Als i-Tüpfelchen habe ich dann noch ein bisschen von meinen geliebten Magicals auf die feuchte Farbe gegeben, ich finde diese kleine Farbexplosion so toll! Aus dem so entstandenen `Designpapier´ kann man dann alles mögliche ausstanzen, hier zum Beispiel eine Rose von Maggie Holmes. Der Stempel ist ein Klartextstempel von Dani Peuss, die goldenen Sprenkler habe ich mit goldener Ecoline-Farbe gesprutzelt.

Aus demselben Farbexperiment ist noch eine weitere Karte entstanden, die zeige ich euch dann in den nächsten Tagen!

Liebe Grüße, Dina

Ein kleiner bunter Wunscherfüller

Große wie kleine Geburtstagskinder wünschen sich immer häufiger Geld, aber ich finde es total blöd, das einfach so in einen Umschlag zu packen. Deshalb überlege ich mir immer wieder neue Möglichkeiten, ein paar Scheinchen nett zu verpacken. Beim Aufräumen meines Studios ist mir eine Packung mit großen weißen Streichholzschachteln in die Hände gefallen, wahrscheinlich wollte ich da mal einen Adventskalender draus machen oder so. Na jedenfalls sind sie ja zu schade zum Rumliegen und geben zudem eine super Geld-Verpackung ab. Zum Dekorieren habe ich mich wieder an meinen Vorräten mit Schnickeldi bedient. Die Wunscherfüller-Stanze ist von Charlie&Paulchen.

Man lernt nie aus – wie man mit Stanzen prägt

Als ich mit der doofen Grippe darniederlag, hatte ich viel Zeit. Youtube war mein bester Freund auf dem Sofa. Vor allem die Videos von Jennifer McGuire hatten es mir angetan, Ihr Stil ist nicht unbedingt meiner, aber sie hat so wahnsinnig viele Techniken im Repertoire und macht netterweise auch haufenweise Videos dazu – thank you, Jennifer!

Ich hab jede Menge Inspirationen gewonnen und Lust, verschiedene (für mich) neue Techniken auszuprobieren. Zum Beispiel mit Metallstanzen zu prägen. Schon mal gemacht? Also ich nicht und ich bin begeistert! Das eröffnet ja so viele Möglichkeiten!

Ihr braucht dafür allerdings so eine Embossing Matte für die BigShot. Das ist so eine wabbelige Gummimatte, die dafür sorgt, dass die Stanzform das Papier nur prägt und nicht schneidet. Ich  habe meine auf Amazon bestellt, nämlich die hier**. Ich hab aber auch schon gesehen, dass manche ihre Silikon-Backmatte auseinandergeschnitten haben; das scheint auch zu funktionieren.

Ich habe das Sandwich dann in dieser Reihenfolge zusammengesetzt: Multipurpose-Plattform auf Tab 1 (für Prägeschablonen), untere Stanzplatte, Gummimatte, Papier, Stanzform (mit der Schneidekante nach unten), obere Stanzplatte. Und ab damit durch die BigShot! Vielleicht müsst ihr mit dem Druck etwas spielen und noch ein Blatt Papier mit durchjagen.

Inspiriert von Jennifer bin ich noch einen Schritt weiter gegangen und habe die Stanzformschneidekanten vor dem Prägen mit Versamark betupft. So kann man die Prägung dann mit Embossingpulver bestreuen und mit dem Heißluftfön embossen. Das war allerdings nicht so einfach, denn das Pulver klebte auch an Stellen, wo ich es nicht wollte und ich musste das überschüssige Pulver  vor dem Erhitzen mit einem feinen Pinsel vorsichtig wegwischen. Das Ergebnis kann ich sich dennoch sehen lassen, finde ich. Die zarte Prägung wird so nochmal hervorgehoben. Der Hintergrund ist mit meinen geliebten Magicals von Lindys Stamp Gang gestaltet, die Farbe heißt `shabby turbine teal´. Am schönsten wird es, wenn man das Pulver ganz fein auf das trockene Papier reibt und dann nur ein, zwei Sprüher Wasser aufbringt. Die Farben explodieren dann regelrecht!

Vielleicht habt ihr ja Lust bekommen, das mal auszuprobieren? Wenn ja, dann verlinkt doch gerne eure Werke in den Kommentaren und wir inspirieren uns gegenseitig! 

Liebe Grüße, Dina

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