Clean in Gold und Anthrazit

Hallo Ihr Lieben! Bei uns steppt mal wieder der Bär im Leben 1.0, weshalb ich euch schon wieder länger nichts Kreatives mehr gezeigt habe. Jetzt nutze ich das Zeitfenster zwischen Tür und Angel und zeige euch eine Karte für die Herren der Schöpfung – das ist ja immer schwierig, nicht zu verspielt, nicht feminin, nicht zu bunt. Mit der wunderschönen Kerzenstanze von Alexandra Renke gelingt das ganz gut, finde ich. Ich hab mich schockverliebt bei Dani auf dem Blog, meiner Mitautorin des Buches DIY Geschenke aus Atelier, Werkstatt und Küche (siehe Sidebar!).

Ich habe die Kerzen dreimal ausgestanzt und  minimal versetzt zusammen geklebt für mehr Dimension. Und die Flammen haben dann noch einen feinen Anstrich mit goldener Farbe bekommen.

Und schon bin ich wieder weg! Liebe Grüße, Dina

Ein Kessel Buntes

Bevor ich euch jetzt jeden Tag ein Kärtchen zeige, gibt´s heute die drei letzten aus der Geschenkschachtel in einem Schwung. Es ist von allem was dabei: , ein bisschen Herbst in gedeckten Tönen, eine rustikale Karte mit Hirschkopf, die aber durch das blass-rosa Holzpapier sanft und feminin wird, und etwas herziges in Pink. Den Hirschkopf in  Filz habe ich übrigens aus einer großen gemischten Tüte aus dem Floristik-Großhandel. Liebe Grüße,Dina

Reisebericht USA 2017 – Teil 5: Las Vegas und Grand Canyon

Es ist fast geschafft – heute treten wir den letzten Teil unserer USA-Reise an. Es geht nach Las Vegas! Von Los Angeles sind es etwa 5 Stunden Fahrt dorthin. Einen Teil der Strecke sind wir über die historische Route 66 gefahren. Weit und breit kein Auto und plattes Land, soweit das Auge schauen kann. Unterwegs haben wir zum Lunch in Peggy Sues Diner Halt gemacht. Das Essen war jetzt eher Durchschnitt, aber reinschauen sollte man mal. Ein echter Diner-Klassiker!

Der 15-jährige Teenager-Sohn hat sich auf Las Vegas am meisten gefreut – obwohl ihm schon klar war, dass Minderjährige nicht im Casino spielen dürfen und noch nicht mal dort stehenbleiben dürfen, um ihren Eltern dabei zuzusehen. Zum Glück sind seine Eltern absolut keine Spieler. Aber Rebellen wie wir sind, durfte er doch in einem unbeobachteten Moment mal eine Münze in den Automaten werfen. Mal ganz im Ernst, unter 21 darf man in Amerika weder einen Schluck Alkohol trinken noch in Begleitung der Eltern eine Münze in einen Spielautomaten werfen, aber zur Armee darf man mit 18. Ja nee, is klar. Zum Glück kann man in Las Vegas auch jede Menge ohne das Glückspiel erleben und sehen. Allein die vielen tollen Hotels sind einen Besuch wert. Zudem ist uns aufgefallen, dass dort alles sowas von pikobello sauber und gepflegt ist; richtig schick und stylisch und mit viel Liebe zum Detail. Ein bisschen wie Disneyland für Erwachsene! Es hat uns selbst überrascht aber wir waren tatsächlich alle vier total begeistert.Gewohnt haben wir für 4 Übernachtungen in einer Seitenstraße des berühmten Strips im Mariotts Grand Chateau und würden es jederzeit wieder tun. Der große Vorteil gegenüber den Casinohotels liegt zum einen darin, dass es im Mariotts keine Spielhalle und damit auch keine kilometerlangen Wege zum Zimmer gibt, zum anderen wird im Gegensatz zu den Casinos nicht geraucht und man zahlt dort keine Resort Fee. Zu Fuß waren es keine 5 Minuten zum Strip und kostenloses Valet Parking gibt es noch obendrein, d.h. man tauscht seinen Autoschlüssel gegen einen Bon, das Auto wird geparkt und wenn man es braucht, scannt man den Bon im Foyer ein und keine 10 Minuten später steht es wieder vor der Tür. Echt klasse! Wir hatten eine frisch renovierte sog. `kleine Villa` im 34. Stock mit einem separaten Schlafzimmer und einem Wohnzimmer mit Schlafsofa, außerdem eine vollausgestattete Küche, ein tolles Bad und eine Waschmaschine – das beste Preis-Leistungs-Verhältnis der ganzen Reise. Der Dach-Pool war vielleicht etwas klein, aber dafür war der Blick grandios; der zweite Pool im 5. Stock war auch nicht riesig, aber völlig in Ordnung und Liegen im Schatten gab es auch genug. Das ist von unschätzbarem Wert bei über 40 Grad im Schatten.

Von Las Vegas aus sind es etwa 2,5 Stunden Fahrt bis zum West Rim des Grand Canyons. Gleich am ersten ganzen Tag haben wir uns frühmorgens mit genügend Wasser und Proviant im Gepäck auf den Weg gemacht. Bereits Monate im Voraus hatte ich für unseren Großen und den besten Ehemann von allen einen Helikopter-Flug in den Canyon gebucht. Der Große hat seinen Flug von den Großeltern zum 18. Geburtstag geschenkt bekommen, was er super fand. Für den Kleinen und mich ist das nix (dachten wir), er hat Höhen- und ich Flugangst, also bleiben wir zwei besser am Boden (dachten wir). Als wir dann da so an der Abflughalle saßen und den im 5-Minutentakt startenden Helis zusahen, maulte der jüngere Sohnemann, dass es ja wohl echt langweilig wäre, hier so lange zu warten und wenn er DAS gewusst hätte, wäre er auch geflogen. `Echt jetzt? Wenn du fliegst, dann trau ich mich auch. Du und ich? Tschakka?´ Und bevor wir es uns anders überlegen konnten, ist der beste Ehemann losgesprintet und hat uns beiden die letzten freien Plätze in ihrem Heli gebucht. Was soll ich sagen? Das war das absolute Highlight der ganzen Reise! Ich bin so froh, dass wir das gemeinsam zu viert erleben durften. Und was für ein Glück, dass noch 2 Plätze frei waren. Ich hatte erstaunlicherweise keine Angst. Irgendwie hat man in so einem kleinen Teil doch eher das Gefühl der Kontrolle. Man kann ja die ganze Zeit den Piloten sehen (in unserem Fall ein echtes Schnittchen, wie bei Top Gun. Ich mein ja nur) und er sah die ganze Zeit entspannt aus. Der Flug war auch gar nicht mal so kurz. Wir sind im Canyon gelandet und durften uns dort ganz in Ruhe umsehen. Weit und breit war kein anderer Heli zu sehen (der Canyon muss wirklich wirklich groß sein!!). Ein Hammer-Tag! (Die Farben auf den Canyon-Fotos habe ich übrigens nicht künstlich aufgepeppt, die waren so!!)

Was wir sonst noch so gemacht haben:

  • Mit dem Shuttle-Bus zum Eagle und Guano Point – man muss am Grand Canyon West immer Eintritt in das Reservat der Hualapai Indianer zahlen und der Shuttle-Bus zu diesen Aussichtspunkten ist inklusive. Im Vergleich zum Landen im Canyon kommt es einem dort aber völlig überfüllt vor, die Menschen krabbeln wie Ameisen dort rum. Den Sky Walk haben wir uns gespart. Der kostet nochmal extra und man darf keine eigenen Fotos machen. Das war uns diese gläserne Plattform nicht wert.
  • Hotel und Casino Caesars Palace – pompös ist gar kein Ausdruck. Besonders toll fanden wir den künstlichen Himmel. Außerdem gibt´s hier ein Luxus-Geschäft neben dem anderen. 
  • Hotel und Casino Bellagio – das Wasserfontänenspiel mit Musik findet alle 30 Minuten statt, abends sogar alle 15 Minuten. Wirklich schön, aber auch brechend voll, zumindest im Sommer. Man findet kaum ein freies Plätzchen zum Schauen.
  • Hotel und Casino The Venetian – spätestens hier denkt man sich `die sind doch völlig irre´ , aber auf eine gute Art. Für bestimmt viele Dollars kann man sich hier indoors inklusive Gondolieri-Gesang durch Venedigs nachgebaute Kanäle schippern lassen. 
  • Hotel und Casino Paris – wer den echten Eiffelturm noch nicht gesehen hat, kann das hier nachholen. Die Pfeiler dieses mächtigen Dings stehen nämlich mitten im  Casino. 
  • Fashion Show Mall – eine richtig schöne Mall zum Shoppen und überhaupt nicht voll
  • Las Vegas North Premium Outlets – das `Premium´ hat sich uns hier überhaupt nicht erschlossen. Es wirkte eher alles ramschig und die Tatsache, dass alles outdoor ist, hat bei über 40 Grad im Schatten auch nicht zum Wohlgefühl beigetragen. Hier haben wir absolut nix gekauft.
  • Speed Vegas – ein weiteres Highlight für uns, oder besser gesagt für den besten Ehemann von allen. Er ist ein glühender Lamborghini-Fan und als ich bei meinen Reisevorbereitungen auf die Seite von SpeedVegas gestoßen bin , war klar, dass wir ihm seinen Traum, einmal selbst einen Lambo zu fahren, erfüllen müssen! Er wurde zunächst von seinem Instructor bestimmt eine halbe Stunde lang instruiert und durfte dann 7 Runden auf einer Rennstrecke mit einem Lamborghini Gallardo fahren. Der Instructor saß auf dem Beifahrersitz, versteht sich, und hat ihn eher angefeuert als gebremst. Das Video, dass im und aus dem Auto heraus gefilmt wurde, ist atemberaubend! Wir drei anderen standen derweil auf der Besucher-Tribüne und haben uns mit ihm gefreut (und natürlich Fotos gemacht!!). Besonders cool war, dass meine 3 Jungs vorher in alle Schlitten einsteigen durften, ohne dass die ganze Zeit ein Aufpasser dabei war. Denen war es wahrscheinlich auch zu heiß draußen. Ich musste zwischendurch immer mal wieder ins klimatisierte Gebäude gehen, um meine Kamera abzukühlen, kein Witz!

Und hier haben wir gegessen:

  • Peggy Sues Diner (auf etwa halber Strecke zwischen LA und Las Vegas, 35654 Yermo Rd., Yermo) – siehe oben
  • Mariotts Grand Chateau – an unserem ersten Abend hatten wir Hunger und keine Lust zu suchen. In der Lobby Bar waren Caesars Salad und Burger wirklich lecker. Aber nehmt euch ein Jäckchen mit, es ist super klimatisiert (wie überall).
  • The Bacchanal Buffet – das Buffet im Caesars Palace. Der Preis pro Person ist stattlich, aber die Auswahl, vor allem was Seafood angeht, ist toll. Trotzdem hat es uns im Wicked Spood besser gefallen.
  • The Wicked Spoon – das Buffet im Cosmopolitan. Deutlich günstiger als im Caesars Palace, aber das Essen ist mindestens so gut, wenn nicht besser. Kleiner Tipp: unter der Woche zahlt man bis 17 Uhr den Brunch-Preis von 28$ pro Nase und man darf so lange bleiben, wie man mag. Kommt man also um kurz vor fünf, zahlt man schlappe 14$ weniger pro Person für dasselbe Buffet. Es hat uns so gut gefallen, dass wir an unserem Abflugtag nochmal zum Frühstück/Brunch dort waren. Die Trüffel-Nudeln waren übrigens der Hammer! Und das Sushi, und und und…!
  • Shake Shack – direkt am Casino New York, New York; neben Freiheitsstatue und Brooklyn Bridge gibt es hier auch den Burger Klassiker aus New York. Die Burger sind einfach klasse (und schonen die Urlaubskasse).

Und nun geht es leider auch virtuell zurück nach Hause; die Reise, die wir fast ein Jahr lang geplant und der wir entgegen gefiebert haben, liegt nun leider hinter uns. Was uns aber bleibt, sind jede Menge Erlebnisse und Eindrücke. Dieses Mal werde ich kein Album selbst bauen, sondern ein dickes Fotobuch erstellen. Wenn es fertig ist und wir es in Händen halten, zeige ich es euch natürlich. Zurück zuhause bedeutet auch zurück in meinem Studio – es sind jede Menge schöne Sachen entstanden in den letzten Wochen. Schaut also gern wieder rein, es geht in den nächsten Tagen hier kreativ weiter!

Liebe Grüße, Dina

Reisebericht USA 2017 – Teil 4: Los Angeles

Hallo Ihr Lieben, seid ihr bereit für Teil 4 meines Reiseberichts? Es hat leider ein bisschen gedauert, aber mein WordPress hat beim Hochladen der Fotos gezickt. Nach nervenzehrendem Trial and Error hat es offenbar an einer winzigen Exporteinstellung in Lightroom gelegen. Hatte das jemand von euch schon mal? Sehr sonderbar das Ganze. Na ja, jetzt sind sie ja da, die Fotos, und es kann mit unserer virtuellen Reise weitergehen!Nach unserem Strandtag in Malibu sind wir nun also in Los Angeles angekommen. An Los Angeles hatte ich zugegebenermaßen von allen unseren Zielen die geringsten Erwartungen. Ich stellte es mir voller Autos, Palmen und Schickimicki-Läden vor. Natürlich trifft all das zu, aber wir waren selbst überrascht, wie gut uns Los Angeles gefallen hat.  Ich hatte uns ein Bed & Breakfast mitten in Hollywood gebucht – Elaines Hollywood Bed & Breakfast um genau zu sein – und kann es absolut weiterempfehlen! Preislich für 4 Personen absolut ok, vor allem, wenn man bedenkt, dass man problemlos parken kann und auch ein schönes Frühstück inbegriffen ist. Serviert wird es an der Kücheninsel in Elaines Küche und ein Schwätzchen mit den Eigentümern ist dabei auch noch drin. Leider war Elaine selbst während unseres Aufenthaltes verreist, aber ihr Mann Perry hat uns bestens versorgt. Das Zimmer (mit eigenem Bad natürlich) war plüschig und ziemlich kitschig, aber man fühlte sich wohl und willkommen. Wir würden jederzeit wieder dort übernachten!  Wir hatten 3 Übernachtungen und 2 volle Tage Zeit für Los Angeles. Und die haben wir so verbracht:

  • Sightseeing-Tour mit Sandra und Dennis – bei meinen Recherchen auf anderen Blogs war ich auf diese Ganztagestour aufmerksam geworden. Eigentlich bevorzugen wir Touren in der Landessprache, aber das Konzept hat mich so überzeugt, dass wir zugeschlagen haben. Im Kleinbus wurden wir einen ganzen Tag lang zu den wichtigsten Hotspots von Los Angeles gefahren, während der Fahrt mit vielen Geschichten und Fakten versorgt und nach verschiedenen Stopps dort wieder abgeholt. So konnten wir an nur einem Tag einen super Überblick über die Stadt bekommen. Das hätten wir auf eigene Faust mit Parkplatzsuche etc. überhaupt nicht geschafft. Wir haben den Walk of Fame besucht, das Griffith Observatory, den Farmers Market, wo wir auch Mittagspause gemacht haben, Beverly Hills, Santa Monica und Venice Beach. Die Tour war nur wenig teurer als eine dieser HopOnHopOff-Bustouren, aber um ein vielfaches informativer.
  • Walk of Fame – hier war´s ziemlich voll, aber dennoch toll, all die Sterne und vor allem das Theater zu sehen, wo die Oskars verliehen werden.
  • Griffith Observatory – eine Sternwarte, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Von diesem Hügel aus hat man einen tollen Blick auf die Stadt (wenn´s nicht gerade total diesig ist so wie bei uns) und man kann toll das Hollywood Sign sehen.
  • Beverly Hills – sehr schick, leider sieht man hauptsächlich hohe Hecken und hohe Tore; die High Society lässt sich verständlicherweise nicht auf den Teller gucken.
  • Santa Monica Pier – muss man mal gesehen haben, aber dann ist der Drops auch schon gelutscht. Der Pier ist eine große und hoffnungslos überteuerte Kirmes. Der Strand in Santa Monica ist allerdings traumhaft breit und fein und wunderbar.
  • Venice Beach – hier hatten wir vielleicht zu hohe Erwartungen…auch Venice Beach gleicht mehr einer Kirmes, wenn auch ohne die Fahrgeschäfte. Am Muscle Beach produzieren sich Muskelmänner und genießen die Aufmerksamkeit sichtlich. Bekannt sind auch die Skateboarder, die wirklich was drauf haben. Insgesamt war´s schön, das alles mal live und in Farbe zu sehen, aber ich müsste da jetzt nicht nochmal hin.
  • Rodeo Drive – ein schicker Schlitten nach dem anderen brauste lautstark an uns vorbei und das Hotel Beverly Wilshire (bekannt aus Pretty Woman) haben wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen. Und kaum zu glauben, aber wahr: da ist doch tatsächlich mal eben so Eva Longoria in einem knallblauen hautengen Kleidchen an uns vorbeigestöckelt. Echt jetzt!!
  • Warner Bros. Studio Tour – wir haben uns bewusst für Warner Bros. entschieden und gegen Universal. Zum einen kannten wir die Universal Studios bereits aus Florida und zum anderen wird bei Warner richtig gedreht; wir hatten das Riesenglück, ans Set von Big Bang Theory zu dürfen, wo 2 Woche später die Dreharbeiten für die neue Staffel losgehen sollten. Überhaupt war die Tour im übergroßen Golf-Cart super unterhaltsam und interessant. Wir haben jede Menge Orte gesehen, die wir aus verschiedenen Filmen kannten, z.B, das Rathaus aus Zurück in die Zukunft oder das Cafe aus LaLaLand. Der Blick hinter die Kulissen ist mit allerhand spannenden Infos gespickt. Zusätzlich gibt es noch eine HarryPotter-Ausstellung mit den Originalkostümen und einen Shop, wo man allerhand Fanartikel kaufen konnte. 
  • Fahrt durch die Hollywood Hills – den Mullholland Drive entlang bei schönstem Sonnenschein…so stellt man sich LA vor! Was man da von weitem so an Villen zu Gesicht bekommt, ist schon der Wahnsinn. Aber kleiner Tipp: achtet darauf, dass ihr einen vollen Tank habt…es ist äußerst ärgerlich, wenn man dort oben in den Hügeln feststellt, dass der Sprit knapp werden könnte *grummel*.
  • echtes Hollywood-Feeling – hatten wir, als wir an der Filmpremiere von `The Last Tycoon´ vorbeifuhren. So richtig mit rotem Teppich und Blitzlichtgewitter und so. Leider standen uns die Fotografen im Weg, so konnten wir die Stars nicht sehen, so ein Mist.

Wo wir gegessen haben:

  • Farmers Market – hier gibt es jede Menge Möglichkeiten gut zu essen. Wir haben uns für einen brasilianischen Stand und ein tolles Churrasco entschieden. Super lecker! Weil es uns dort so gut gefallen hat, sind wir ein anderes Mal nochmal hin und haben Pizza an einem italienischen Stand gefuttert. Aber das Churrasco würde ich immer vorziehen!
  • Cheesecake Factory – wir waren in der Filiale in der Nähe des Rodeo Drive und haben hier richtig gut gegessen. Das hatten wir gar nicht unbedingt erwartet, denn eigentlich wollten wir nur wegen Penny aus der BigBangTheory dorthin. Damit hatte es praktisch nichts zu tun, aber das Essen war super, die Auswahl ist riesig. Ein Cheesecake musste natürlich auch noch sein. Wo wir schon mal da waren, ne?
  • Astro Burger auf der Melrose Avenue – wir hatten keine Lust mehr weit zu fahren und haben hier an unserem ersten Abend auf Empfehlung des Hausherren gegessen. Wirklich gute Burger.  Diese süße Jukebox stand bei Astro Burger auf dem Tisch. Leider haben wir unsere Münze umsonst rein geworfen, das Ding tat es nämlich nicht :-). Im nächsten Post nehme ich euch noch mit nach Las Vegas und zum Grand Canyon und dann geht es hier nach langer, langer Abstinenz endlich wieder kreativ weiter. Ich habe schon einiges an Projekten in der Warteschleife, die nur darauf warten, endlich gepostet zu werden!

      Liebe Grüße, Dina

Reisebericht USA 2017 – Teil 3: Highway No.1

Vielen lieben Dank für eure lieben Kommentare zu meinen bisherigen Reiseberichten! Ich freu mich riesig, dass es euch gefällt, hier in Gedanken ein bisschen mitzureisen.

Auf geht´s zum nächsten Abschnitt unserer Reise, nämlich von San Francisco bis Los Angeles. Diese Strecke könnte man mit dem Auto an einem Tag fahren, aber wir haben uns bewusst 3 Tage Zeit genommen, denn der Highway No.1, offiziell Pacific Coast Highway, soll eine der schönsten Straßen der Welt sein.

Los ging es also in San Francisco an einem Montagmorgen in Richtung Silicon Valley, wo viele San Franciscans arbeiten, so dass die Autobahnen entsprechend belebt waren. Nach einem Besuch von Facebook, Google, Apple und Co. fuhren wir in Richtung Küste nach Monterey, wo wir den ersten Stopp im Motel Pacific Inn einlegten. Schade, dass wir dort nur eine Nacht verbringen konnten, denn das Preis-Leistungs-Verhältnis ist dort super – ein großes, sauberes und komfortables Zimmer und ein Parkplatz direkt vor der Tür. Leider war das Wetter hier an der Küste bedeckt und trübe – ich hatte vorher schon davon gelesen, dass das Wetter im Sommer durchaus unbeständig ist und der Nebel, den wir schon aus San Francisco kannten, auch hier das Naturschauspiel trüben kann. Das war echt schade, weil wir an diesem Nachmittag den 17 Mile Drive fahren wollten, eine Privatstraße, die an der Küste entlang mit spektakulären Aussichtspunkten  bis nach Carmel aufwarten kann (s.u.). Schade war auch, dass ein Großteil des Highway No.1, der durch BigSur, dem berühmten Küstenabschnitt führt, wegen eines Erdrutsches im vergangenen Mai immer noch gesperrt ist, so dass wir einen großen Umweg durchs Inland fahren und auf so manches Highlight auf der Strecke verzichten mussten. Der nächste Übernachtungsstopp war San Simeon, berühmt für seine wild lebende Seeelefanten-Kolonie. Hier konnten wir wieder strahlenden Sonnenschein genießen, wie man sich das in Kalifornien so vorstellt. Das Motel The Morgan ist als einziges unserer Reise nicht zu empfehlen. Zwar hat es einen netten kleinen Pool und ist schön gelegen, jedoch hat es in dem abgewohnten Zimmer sehr sehr ungut gerochen und sowas kann ich ja gar nicht ab. Am nächsten Tag führte unser Roadtrip an Morro Bay und San Luis Obispo vorbei nach Pismo Beach und dann weiter über Solvang nach Santa Barbara. Dieses mediterrane Örtchen hat uns supergut gefallen. Man fühlt sich ein bisschen wie an der spanischen Costa del Sol, allerdings ohne die furchtbar verbaute Küste! Das ist überhaupt einer der Hauptunterschiede zu europäischen Küstenabschnitten: die Küste ist so herrlich unverbaut ohne einen einzigen Bettenbunker. Und es gibt unzählige Möglichkeiten, einfach so anzuhalten und die tolle Aussicht zu genießen! In Santa Barbara übernachteten wir im Lemon Tree Inn auf der State Street – auch dieses Motel kann ich uneingeschränkt empfehlen. Das Zimmer war vielleicht hier und da schon ein wenig abgeliebt, aber der Pool und all die Palmen haben das mehr als wett gemacht. Und preislich ist es im Vergleich zum restlichen Angebot auch super.

Von Santa Barbara führte unsere Reise dann über Malibu und Santa Monica nach Hollywood, wo wir ein Bed&Breakfast gebucht hatten. Bei Elaine und Perry sind wir mitten in Hollywood wunderbar gastfreundlich in ihrem viktorianischen Häuschen aufgenommen worden mit Frühstück an der schnuckeligen Kücheninsel und netten Gesprächen inbegriffen, aber dazu mehr in Teil 4 des Reiseberichts!

Was haben wir so alles gemacht?

  • Facebook und Google Headquarter – kann man sich getrost sparen, es gibt absolut nix zu sehen.
  • Steve Jobs Garage – wo alles begann….für die Jungs ganz spannend, aber eigentlich nichts Besonderes. Ein ganz normales Häuschen in einem Wohngebiet. Aber immerhin wurde hier der erste Mac zusammengebaut.
  • Apple Headquarter – schon beeindruckender. Man darf das Gebäude nicht betreten, aber im angegliederten Shop einkaufen. Die Mitarbeiter sind trotz starken Ansturms wahnsinnig hilfsbereit und nett.
  • Stanford University – ein traumhafter Campus, super gepflegt und wie man sich eine amerikanische Uni so vorstellt. Sie haben unter anderem zig Tennisplätze und einen richtigen Center Court. Meine tennisverrückten Männer waren glücklich.
  • Monterey – 17 Mile Drive bis Carmel-by-the-Sea; eine Privatstraße (10$ pro Auto) vorbei an millionenschweren Villen an einem der malerischsten Abschnitte der Küste. Bei schönem Wetter sicher ein Traum! In unserem Fall war es eher trübe, was man den Fotos natürlich auch ansieht, und es waren ziiiiemlich viele Touristen dort unterwegs. Trotzdem toll zu sehen, wie sich wilde Seelöwen auf den Felsen aalen.
  • Bixby Creek Bridge – eine wunderwunderschöne Holzbrücke an der Steilküste; man fühlt sich in eine andere Welt versetzt, hachz.
  • Elephant Seal Vista Point – auf dieses Highlight hatte ich mich lange vorher gefreut. Wilde Seeelefanten chillen in freier Wildbahn an der Küste und können aus nächster Nähe beobachtet werden. Natürlich gut abgegrenzt und mit strengen Regeln, um die Tiere nicht zu stören. Auf dem Parkplatz tummeln sich außerdem jede Menge zutrauliche Eichhörnchen. Im Anschluss konnten wir den wohl schönsten Sonnenuntergang unseres Lebens anschauen, auch wenn´s kitschig klingt. Sowas Schönes hab ich noch nie gesehen.
  • Morro Bay – der Morro Rock liegt als riesiger Felsbrocken direkt vor der Nase, ansonsten aber eher unspektakuläres Örtchen. Wir sind nur durchgefahren.
  • Madonna Inn in San Luis Obispo – in unzähligen Reiseberichten und Reiseführern hatte ich gelesen, dass man dem Madonna Inn doch unbedingt einen Besuch abstatten müsse mit seinem kultverdächtigen Kitsch und den themenbezogen dekorierten Zimmern. Hmm, na ja, kann man machen, muss man aber nicht. Der Kitsch hat uns echt erschlagen und ansonsten sah es für uns auch essensmäßig mehr nach Touristenfalle aus, ehrlich gesagt. Beim Foto unten (unschwer zu erkennen in pink) bekommt man schon Augenherpes, also Vorsicht!!
  • Pismo Beach – ein echtes kleines Bay Watch-Örtchen. Hier haben wir supertoll gegessen, dazu unten mehr
  • Solvang – ein dänisches Dorf mitten in Kalifornien. Hübsch zum Durchschlendern mit einer feinen Bäckerei.
  • Santa Barbara – hier hatten wir leider viel zu wenig Zeit. Ein Bummel über die State Street mit all seinen Geschäften ist aber Pflicht! Auch der Hafen ist wirklich schön.
  • Malibu – hier haben wir einen Strandtag eingelegt im Paradise Cove Beach Cafe. Isst man dort im Cafe, kann man 4 Stunden lang günstig parken, sonst wird´s teuer. Eine super komfortable Doppelliege mit Matratze und Sonnenschirm ist mit 30$ pro Tag auch kein Schnäppchen, aber dafür liegt es sich dort auch echt gemütlich. Wenn man Glück hat so wie wir, kann man Delfinen im Wasser zuschauen.
  • Malibu – ist bekannt für seine tollen Häuser direkt am Strand (ich erinnere nur mal an den Vorspann von `Two and a half man´ oder die Serie `Private Practice´, kennt die noch jemand?). Wahnsinn, wie toll muss es sein, einfach nur die Stufen runter zu gehen und seine Füße im Sand zu versenken??
  • Santa Monica Pier – eine kleine Dauerkirmes auf dem Pier mit völlig überteuerten Fahrgeschäften und Fressbuden. Kann man einmal gesehen haben und dann reicht´s auch schon. Der Strand rechts und links ist herrlich breit und weitläufig, aber sonst ist einfach zuviel Trubel.

Wo wir gegessen haben:

  • Rocky Point Restaurant – wenige Meilen südlich von Carmel direkt an der Küste. Eine Hammer-Location! Das Essen ist eher mittelmäßig und auch recht teuer – Lage ist eben alles. Es reicht wahrscheinlich auch, auf seinem Weg die Küste entlang dort nur etwas zu trinken. Vom Blick und dem ganzen Drumherum absolut empfehlenswert!
  • Main Street Grill – in Cambria ein paar Meilen südlich von San Simeon. Wir hatten Lust auf Spare Ribs und haben im Motel nach einer Empfehlung gefragt. Das hat sich gelohnt! Wir haben viel zu viel bestellt und gar nicht alles geschafft, aber es war so so lecker!
  • Hoagies in Pismo Beach – ein Zufallsfund, weil das Essen der draußen sitzende Leute so lecker aussah. Die besten mexikanischen Wraps ever.
  • Olsen´s Danish Bakery – in Solvang. Echt dänische Backwaren kann man dort kaufen (oder auch dort verzehren) und auch vieles probieren. Wir haben uns hier mit Apfelkuchen und anderen Leckereien als Wegzehrung eingedeckt. Lecker!
  • McConnels Fine Icecreams – auf der State Street, der Hauptflaniermeile in Santa Barbara. Tolle Sorten Eis und sehr sehr lecker.
  • In´n Out – zu später Stunde  war dies wieder unsere Anlaufstelle für richtig leckere und frische Burger.
  • Paradise Cove Beach Cafe in Malibu – hier haben wir ausgiebig und toll gefrühstückt mit Blick aufs Wasser und die Delfine am Horizont. 

Das ist hier eine wahre Bilderflut und ich danke allen, die tapfer bis zum Ende durchgehalten haben! Sobald ich die Fotos des nächsten Abschnitts fertig habe, geht es mit Teil 4 des Reiseberichts weiter – Los Angeles!

Liebe Grüße, Dina

Da bin ich wieder! Mit einem Reisebericht USA 2017 – Teil 1 New York City

Die Schulferien sind vorbei, unser traumhafter USA-Urlaub auch und wohl oder übel habe ich mich damit abgefunden, dann man leider nicht für immer auf Reisen gehen kann – mit anderen Worten, der Alltag hat uns zurück. Wie ihr wisst, habe ich viel Zeit mit der Planung unserer Reise verbracht. (Wie ich alle Buchungen und Vorbereitungen untergebracht habe, habe ich euch in diesem Post schon mal gezeigt.) Nun, da die Reise hinter uns liegt, habe ich den Kopf wieder frei für Neues. Zur Zeit ziehe ich mit meinem Bastelkram wieder in mein Studio unter dem Dach (ich hatte zwischenzeitlich mal all mein Zeug ins Erdgeschoss verfrachtet, um zwischendurch mal schnell was machen zu können). Ich miste aus, räume um und sortiere neu – so langsam bekomme ich wieder richtig Lust aufs Kreativsein!

Und bis ich euch wieder etwas Kreatives zeigen kann, könnte ich euch doch auch einfach mit auf unsere Reise nehmen, oder? Habt ihr Lust? Vielleicht plant der ein oder andere von euch ja auch irgendwann so eine Reise und freut sich über Tipps? Ich habe im Vorfeld massenhaft Reiseberichte im Netz gelesen und habe jede Menge tolle Ideen daraus gezogen.

Kurz ein paar Fakten: wir sind in New York gestartet, dann nach San Francisco geflogen und mit dem Mietwagen über den Highway No.1 nach Los Angeles und weiter nach Las Vegas gefahren. Wir waren drei Wochen unterwegs, haben auf drei Flügen gut 19000 Flugkilometer zurückgelegt und sind mit dem Mietwagen etwa 2500km gefahren. Es war also kein Entspannungsurlaub, aber dafür haben wir so viel Tolles erlebt und gesehen! Ich habe ein Jahr im Voraus mit der Planung und Buchung begonnen (nämlich in unserem komplett verregneten Hollandurlaub 2016, wenigstens war das WLAN gut ;-)); zuerst die Flüge, dann die Hotels. Ich habe alles auf eigene Faust über booking.com gebucht und immer mit kostenloser Stornierung. So konnte ich immer mal wieder reinsehen und gegebenenfalls ein günstigeres Hotel/Motel buchen, wenn ich eins entdeckt hatte. Zu viert mit zwei Teenagern ist das nämlich preislich alles kein Spaß, da lohnt sich schon der Zeitaufwand zu suchen. Wir haben uns auch immer zu viert ein Zimmer geteilt; viele Hotelzimmer in USA sind groß und verfügen über zwei Queensizebetten, also völlig ausreichend für 4 Personen.

Los ging es also mit unserem Flug von Frankfurt nach New York City. Wir sind am Abend vorher mit dem Zug angereist und haben uns eine Nacht in einem einfachen Flughafenhotel gegönnt, damit wir nicht mitten in der Nacht los mussten; schließlich startete der Flieger schon um halb neun. So sind wir morgens entspannt aufgebrochen. Wir sind mit Singapore Airlines geflogen – das war die preiswerteste Alternative und mit Abstand der beste Langstreckenflug, den wir je hatten. Echt komfortabel, ein tolles Essen (echt jetzt, es gab Häagen Dazs Eis zum Nachtisch!!) und so eine freundliche Bordcrew, wirklich empfehlenswert! Dass es sich um einen Airbus A380 handelte, versetzte meine Männer in Verzückung, ich hatte natürlich keine Ahnung :-)).

In New York angekommen, hat uns erstmal die schwüle Hitze erschlagen, die dort herrschte. In Kombination mit der starken Klimatisierung überall ganz schön harter Tobak für das Immunsystem. Nehmt euch auf jeden Fall immer was zum Überziehen mit, auch wenn es absurd klingt! Mit dem New York Airporter ging es nach Manhattan. Den hatte ich schon vorher gebucht; man kann sich aber auch erst vor Ort dafür entscheiden. Für uns war es die günstigste Variante, um nach Manhattan zu kommen. Zu viert kostet er dasselbe wie ein Taxi, nur passen wir zu viert mit vier Koffern nicht in EIN Taxi. Der Airporter hält unter anderem zentral an der Grand Central Station, von wo aus es nur 2 Blöcke zu laufen waren bis zu unserem Hotel The William, das super zentral in der 39. Straße gelegen ist (24 E 39th Str.).Wer dieses Hotel jetzt flugs auf booking.com oder ähnlichen Plattformen sucht, wird uns umgehend für verrückt erklären oder für heimliche Lottomillionäre halten. Ich habe das Hotel tatsächlich ein Jahr im Voraus gebucht und offenbar einen Schnapperpreis ergattert. Vielleicht war es auch einfach nur mein Glückstag und ich hab so ein booking.com-Angebot-für-einen-Tag erwischt. Keine Ahnung, danach war es immer 3 bis 4 mal teurer als das, was wir bezahlt haben. Es lohnt sich also, sich mal auf die Lauer zu legen. New York ist grundsätzlich eine teure Stadt zum Übernachten und Essen und überhaupt, da lohnt sich die Suche auf jeden Fall. Das Hotel ist absolut empfehlenswert. Unser Zimmer war nicht riesig, aber ausreichend, mit einer kleinen Küchenzeile mit Kaffeemaschine und Kühlschrank – wir haben auf dieser Reise fast immer im Zimmer gefrühstückt – und einem kleinen Balkon hinaus auf den Hochhausdschungel New Yorks.

Bevor ich den Post ewig in die Länge ziehe und euch jeden einzelnen Tag schildere, fasse ich lieber zusammen, was wir so alles gemacht und wo wir gegessen haben. Ach ja, einen New York City Pass, mit dem überall geworben wird, haben wir nicht gekauft. In der kurzen Zeit kann man nur eine begrenzte Anzahl an Attraktionen schaffen. Am besten beide Varianten mit und ohne NYCPass ausrechnen und schauen, was günstiger ist.

  • Hop On Hop Off Bus Tour – lohnt sich höchstens für einen Tag, um sich einen Überblick zu verschaffen. Als Transportmittel taugt es nichts. Das Geld, das man dort bei 4 Personen investiert, steckt man besser in Taxifahrten, die beste Art, um schnell von A nach B zu kommen. Und lasst euch bloß keine Vip-Tickets aufschwatzen…`skip the line´ hat genau einmal funktioniert!
  • Times Square – muss man mal gesehen haben, aber es war unglaublich voll, schwül und stickig, einmal reicht um diese Jahreszeit
  • Empire State Building – ein Muss! Am besten gleich am ersten Morgen um 8 Uhr; man ist durch den Jetlag eh früh wach und dort oben ist um diese Zeit nix los.
  • HopOnHopOff Ferry Tour – wir haben uns das Hoppen gespart und sind eine Runde komplett durchgeschippert. Sehr entspannend, wenn man gejetlagged ist und man sieht auch noch richtig viel von der Skyline, den Brücken und Miss Liberty
  • 911 Memorial – wunderschön, aber auch bedrückend. Am Tag des Geburtstags eines der Opfer wird eine weiße Rose an den Namen gesteckt. Im Museum waren wir nicht. Ich war mir nicht sicher, ob ich das verkrafte.
  • Museum of Natural History – Schauplatz des Films `Nachts im Museum´, deshalb ein Muss für unsere Jungs. Das Museum ist nett gemacht, man erkennt aber kaum was aus dem Film wieder, schade.
  • Central Park – ein Muss, vor allem im Sommer! Eine tolle Location für ein Picknick (wir haben vorher unser Lunch bei Whole Foods eingekauft).
  • Freiheitsstatue und Ellis Island – auch hier haben wir die erste Tour am Morgen gebucht (im Voraus, die sind schnell weg). So waren die Massen noch nicht da. Die Krone haben wir uns gespart; ich kann mir Schöneres vorstellen als mich in schwül-stickiger Luft an fremden Leibern die schmale Treppe hochzuquetschen; zu anderen Jahreszeiten bestimmt ein Erlebnis. Das Einwanderungsmuseum auf Ellis Island ist super interessant und informativ, auch für die Kids.
  • Top of the Rocks auf dem Rockefeller Center – von hier aus hat man einen atemberaubenden Blick und kann auch das Empire State Building sehen! Unbedingt vorher die Tickets zur Wunschzeit buchen, sonst muss man nehmen, was noch übrig ist. Man bucht die Auffahrt mit dem Aufzug für ein bestimmtes Zeitfenster. Ich habe im Vorfeld recherchiert, wann die Sonne untergeht und unsere Tickets entsprechend gebucht. Das Timing war perfekt!
  • 5th Avenue – ein Shopping-Paradies! Allerdings steht der Dollar ausgesprochen mies für uns, so dass es keine Schnäppchenjagd wird.

Ein paar Tipps für gutes Essen – wir waren als 4-köpfige Familie mit einem eingeschränkten Budget unterwegs, entsprechend auch diese Locations (mit Ausnahme der Pearl Oyster Bar). New York ist teuer, am günstigsten kommt man natürlich mit Burgern davon. Die aufgezählten sind dennoch was Besonderes, mit Mäckes haben die wenig gemeinsam. 

  • Shake Shack (691 8th Av. zwischen der 43. und 44. Straße) – absolute Empfehlung, das buttrige Burgerbrötchen sucht seinesgleichen; außerdem schreiben sie sich gesunde Zutaten ohne Hormone und Antibiotika auf die Fahne. Es gibt noch weitere Filialen.
  • Pearl Oyster Bar (18 Cornelia Str.) – ein (vielleicht gar nicht mehr so geheimer) Geheimtipp in Greenwich Village. Hier gibt es die leckersten Lobster Rolls mit Shoestring Fries. Zum Niederknien. Man kann nicht reservieren und es wird voll, deshalb sind wir gleich mittags um 12 dort zum Lunch gewesen. Ist allerdings auch kein Schnäppchen.
  • Eataly (200 5th Avenue) – eine Mischung aus italienischem Feinkostladen und Bistro; wir haben dort nicht gegessen, sondern nur einen Espresso getrunken, aber der Laden ist irre!
  • Burger Joint (119W 56th Str.) –  ganz versteckt im Hotel Le Parker Meridien befindet sich dieser ausgefallene Burgerladen. Sieht aus wie eine Bretterbude und hat auch nur zwei Burger zur Wahl. Die sind allerdings echt gut.
  • Mulligans (267 Madison Av.) – um die Ecke von unserem Hotel; nette Sportsbar mit gutem und bezahlbarem Essen wie Spare Ribs und sehr leckerem Caesar´s Salad.

Und noch ein paar Impressionen:

Wir hatten 3 1/2 Tage zur Verfügung, da kann man natürlich nicht alles machen und sehen, was es zu sehen gibt. Aber New York ist auch keine Stadt, die man in wenigen Tagen abarbeitet. Wir haben es zum Beispiel nicht geschafft, Brooklyn zu erkunden oder die HighLine. Da müssen wir wohl nochmal wiederkommen! Dann aber gerne außerhalb der Sommerzeit, denn die schwüle Hitze ist ganz schön anstrengend bei der ganzen Lauferei. Die Metro war bei den Temperaturen auch keine Hilfe. Wir haben uns dann doch das ein oder andere Taxi gegönnt, denn das könnte einfacher nicht zu bekommen sein im Big Apple – einfach Arm raus und zack, hält eins der bekannten Yellow Cabs am Bordstein! Ganz wie bei Gossip Girl ;-)))

Hach, es ist schön, wieder hier auf dem Blog zu sein!

Liebe Grüße, Dina