Aufgehübschte Glasbehälter – Geschenkidee No 4.

Eine letzte Geschenkidee habe ich noch für euch. Sie ist relativ schnell gemacht und einfache schnörkellose Teelichtgläser haben die meisten wahrscheinlich auch zuhause. In diesem Post letzte Woche habe ich euch bereits diese Technik erklärt – es ist gar nicht schwer, Gläser mithilfe von breitem doppelseitigem Klebeband und Nuvo Gilding Flakes* in individuelle Schmuckstücke zu verwandeln.

Man klebt das doppelseitige Klebeband vorübergehend auf Backpapier, stanzt die gewünschte Form aus (am besten nichts allzu Filigranes), zieht das Backpapier wieder ab und klebt das Stanzteil aufs Glas. Dann die Klebefläche mit Nuvo Gilding Flakes* bedecken, gut andrücken und reiben und die Reste vorsichtig mit einer alten Zahnbürste abbürsten. Fertig! (Ich muss euch an dieser Stelle #ausgründen davor warnen, während der Arbeit mit den Gilding Flakes das Fenster zu öffnen *hüstel*).

Den schicken Seifenspender aus Glas habe ich übrigens für schmale Taler beim Möbelschweden entdeckt. Die Geschenkidee taugt für sämtliche Gelegenheiten, nicht nur Weihnachten. Beide Stanzformen stammen übrigens von Kesi Art.

Meine Lieben, ich verabschiede mich in die Weihnachts-Blogpause. Ich wünsche euch allen zauberhafte Weihnachtstage und einen entspannten Rutsch in ein gesundes Jahr 2018. Ich freue mich drauf, neue kreative Produkte zu entdecken und euch vielleicht ein wenig damit zu inspirieren.

Frohe Weihnachten und liebe Grüße, Dina

Hausgemachter Birnensenf – Geschenkidee No.3

Jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit produzieren meine Freundin und ich Geschenke aus der Küche – meistens drei an der Zahl. Idee No.1 und Idee No.2 könnt ihr in früheren Posts nachlesen. 

Heute wird es herzhaft – wir haben Birnensenf hergestellt. Und das ist gar nicht mal so schwer. Das Rezept haben wir (wieder) von Pinterest, nämlich von der Seite `Feiertäglich´. Vielen Dank dafür, liebe Sarah! Die Etiketten sind wie immer auf meinem Mist gewachsen (nun ja, ich habe erstmal Etiketten für Feigensenf designt und erst beim Aufkleben bemerkt, dass das ja wohl die falsche Frucht ist…. also wieder von vorn. Wie doof muss man sein??). Das transparente Stickerpapier gibt es hier*. Aber achtet darauf, das Stickerpapier vor dem Bedrucken auf DinA4-Maße zu beschneiden, es hat nämlich das amerikanische Maß `letter size´mit 8 1/2 x 11 inch. . Dafür schneidet ihr an der kurzen Seite 1/4 inch weg auf 8 1/4 inch.  In der Länge fehlen zum A4 zwar 3/4 inch, aber das ist dem Drucker egal, solange ihr das Papier bis zum Anschlag nach vorne schiebt.

Der Senf wird besser und aromatischer, je länger er reifen darf, finde ich. Aber bis Weihnachten ist es ja noch eine Woche, da passt das locker noch. Das 5-fache Rezept hat bei uns 9 kleine Gläser (a etwa 150ml) ergeben. Senfmehl habe ich im Supermarkt nicht bekommen, also haben wir Senfkörner im Thermomix fein vermahlen. Aber bestimmt kann man auch irgendwo fertiges Senfmehl kaufen.

Viel Spaß beim Ausprobieren, Verschenken und Schnabulieren!

Liebe Grüße, Dina

*affiliate link (siehe sidebar)

Salami? Schokolade? Schokosalami!-Geschenkidee No.2

Also wenn ihr dieses Wochenende noch ein klitzekleines bisschen Zeit übrig habt und noch ein paar nette kleine Geschenke benötigt, dann MÜSST ihr diese Schokosalami ausprobieren! Die sieht nicht nur toll aus (und das ist einfacher als ihr denkt!), sondern schmeckt auch noch himmlisch. Ein Schokotraum! Das Rezept (ohne Ei wohlgemerkt) habe ich auf Pinterest gefunden. Der Link führte mich dann zu Simones Blog. Danke, Simone, für dieses tolle Rezept!

Die Idee mit der Butterbrotpapier-Verpackung plus individuell gedruckter Banderole auf Craftpapier kam mir dann bei Anblick der schon sehr `echt´ aussehenden Salami.

Das doppelte Rezept hat bei uns etwa 7 Salamis a 12 cm ergeben. Ach ja, die Orangenschale haben wir weggelassen und die Haselnüsse allergiebedingt durch Pecannüsse ersetzt. Die Schoko-Nuss-Keks-Mischung lasst ihr am besten im Kühlschrank leicht fest werden. Aber nicht zu fest, denn dann lässt sie sich nicht mehr gut formen. Ihr solltet also immer mal wieder nachschauen. Das dauert etwa 1 bis 2 Stunden. Meine Freundin und ich haben zum Formen der Würste ein Baguetteblech und Frischhaltefolie zuhilfe genommen (aber keine Panik, wer kein Baguetteblech hat, es geht locker auch ohne). Also einen dicken Klacks Schokomasse auf ein großes Stück Frischhaltefolie geben, die Folie darüber schlagen und vorsichtig zu einer Rolle formen. Die Enden der Folie rechts und links mehrmals zwirbeln und damit die Schokomasse noch etwas zusammendrücken. Die Enden der Folie in sich verknoten und die Würste auf dem Baguetteblech kaltstellen. Wenn die Würste richtig fest geworden sind, kann die Frischhaltefolie vorsichtig abgezogen werden. Wir waren ganz überrascht, wie sehr die Oberfläche durch die Frischhaltefolienabdrücke einer echten Wurst ähnelt. Nun werden die Salamis in Puderzucker gewälzt und mit rot-weiß-gestreiftem Bäckergarn umwickelt. Wie das geht, wusste ich zufällig, weil ich vor ein paar Wochen für einen Braten auf Youtube nach `wie wickelt man einen Rollbraten?´ gesucht hatte :-)). Schaut mal hier *klick*. Es gibt nichts, was nicht irgendjemand schon mal auf youtube gezeigt hat, oder?

Wir finden die Salamis großartig! Sie schmelzen nicht gleich beim Anfassen und müssen nicht im Kühlschrank gelagert werden. Im Gegenteil, sie lassen sich am besten bei Zimmertemperatur aufschneiden. Und sie schmecken himmmmmlisch! Viel Spaß beim Ausprobieren, Verschenken oder Naschen!

 

 

Liebe Grüße, Dina

Wunscherfüller zur Weihnachtszeit

Wunscherfüller kann man zur Weihnachtszeit nicht genug haben, oder? Wir haben zwei Teenager und die Wünsche werden größer und größer – zu groß für einen Schenkenden allein. Deshalb wünschen sich die Kids oft Geld, um sich ihren großen Wunsch erfüllen zu können. Aber Geld verschenken ist eigentlich doof, da soll es wenigstens nett verpackt sein. 

Die heutige Karte mit integriertem Geldfach ist nicht für Weihnachten entstanden, sondern zu einem Geburtstag, aber der Stempel passt zu allen Gelegenheiten, deshalb gehört er auch zu meinen Lieblingen. Ihr bekommt ihn bei Charlie & Paulchen. Ein paar Sternchen drauf und schon passt es auch für Weihnachten!

Morgen stehen die alljährlichen Geschenke aus der Küche an… ich zeige euch dann auf jeden Fall das Ergebnis!

Liebe Grüße, Dina

Hausgemachte Tomaten- und Paprikamarmelade mit Freebie!

Heute war ich mal auf eine ganz andere Art kreativ, ich hab mich nämlich in der Küche ausgetobt. Am Wochenende laden wir einige liebe Freunde zum Käse- und Weinabend ein. An sich macht das wenig Mühe, denn die Hauptzutat, nämlich richtig toller Käse, kommt aus unserem super Käseladen in Jülich. Aber was Selbstgemachtes muss trotzdem immer dabei sein. Und so habe ich mich unter anderem an zwei außergewöhnlichen Marmeladen versucht. Die erste, eine Tomatenmarmelade, habe ich vor ein paar Wochen zum ersten Mal auf einem runden Geburtstag in einem Restaurant gekostet und war so begeistert, dass ich nach einem Rezept gesucht habe. Fündig wurde ich bei Moeys Kitchen, nämlich hier. Ich hoffe, liebe Maja, es ist ok, wenn ich das Rezept hier nochmal wiederhole:

1,5 kg reife Tomaten

500g Gelierzucker 2:1

Mark von 1 Vanilleschote

Saft von 1 Zitrone

Die Tomaten kreuzweise einschneiden und mit kochendem Wasser überbrühen. So lässt sich die Haut leicht abziehen. Den Strunk entfernen und die Tomaten entkernen und würfeln. Zusammen mit dem Vanillemark, dem Zitronensaft und dem Gelierzucker pürieren und aufkochen. Im Thermomix habe ich das Ganze etwa 12 min kochen lassen und in heiß ausgespülte Gläser gefüllt. Eigentlich soll die Marmelade nach dem Erkalten richtig marmeladig fest werden, das hat sie bei mir leider nicht getan, aber das tut dem Geschmack keinen Abbruch. Eigentlich müsste die Marmelade auch mit Tomaten aus der Dose funktionieren, das ist vielleicht eine gute Option, wenn die frischen Tomaten nicht mehr so viel Geschmack haben.

Die zweite ist eine Paprikamarmelade, eines meiner Lieblingsprodukte aus der Fattoria La Vialla in der Toskana, wo man auch online bestellen kann ( der Balsamico-Essig ist der beste, den ich je gekostet habe und wird immer wieder nachbestellt!). Dort heißt sie Peperonata. Aus der Not heraus habe ich vor einer Weile versucht, diese Marmelade selbst nachzukochen und das hat prima funktioniert. Die ist echt lecker! Die Zutaten sind simpel:

etwas mehr als 1 kg rote Paprikaschoten

500 Gelierzucker 2:1

etwas Zitronensaft

eine Prise Salz und eine Prise Chilipulver

Die Schoten entkernen und klein schneiden. Mit den restlichen Zutaten pürieren und 12 min im Thermomix (oder im Topf!) sprudelnd kochen lassen, dann in heiß ausgespülte Gläser füllen und fest verschließen. Diese Marmelade ist im Kühlschrank fest geworden, so wie es sein soll. Glaubt mir, es gibt nichts Besseres zu einem guten Stück Käse!

Für die Etiketten habe ich endlich mal wieder meinen Laserdrucker mit dem Ghost White Toner entstaubt. Damit kann man alles mögliche in weiß bedrucken. Auf der selbstklebenden Stickerfolie von Silhouette America sieht das auf den rot gefüllten Gläsern richtig schick aus! Die Etiketten habe ich selbst entworfen und stelle sie euch hier zum Download zur Verfügung.

Etiketten für Tomaten- und Paprikamarmelade

Viel Spaß beim Nachkochen und Naschen!

Liebe Grüße, Dina

Himmlische Weihnachten mit Lederpapier

Lederpapier? Hatte ich vorher noch nie gehört, bevor ich es durch Zufall im Shop von Charlie & Paulchen entdeckt habe. Die Struktur ist irre! Das normale braune Lederpapier ist für meinen Geschmack ein bisschen zu rustikal (aber irgendwann hab ich dafür sicher auch noch Verwendung), aber das kupferfarbene ist traumhaft. Auf Kupfer stehe ich ja sowieso und dann noch dieser feine Schimmer! Damit das Lederpapier so richtig schön zur Geltung kommt, habe ich eine Geschenkschachtel damit eingekleidet. Die wunderschöne Textstanze gibt es übrigens hier.

Eigentlich hätte ich euch ja heute was Schauriges zeigen müssen, aber ich hab mit Halloween nicht allzuviel am Hut. Und ihr? Zieht ihr heute um die Häuser oder schmeißt gar eine Halloween-Party?

Liebe Grüße, Dina