Ein interaktives Minialbum: Burgweihnacht 2017

Hallo Ihr Lieben, ihr hattet mich sicher schon als verschollen erklärt, aber ich lebe noch, bin gesund und munter! Nur Leben 1.0 hat sich mal wieder ins Blogger-Dasein eingemischt. Immer ist irgendetwas anderes wichtiger – kennt ihr bestimmt selbst. Das heißt aber nicht, dass ich gänzlich unkreativ war. Manches hat leider nicht den Umweg übers Fotografieren genommen und ist gleich beim Empfänger gelandet. Anderes wiederum werde ich euch hier zeigen. Den Anfang macht ein interaktives Album, das ich morgen als Mitbringsel verschenken werde. Darin habe ich Fotos von einem wunderschönen Adventswochenende mit unseren allerliebsten Freunden festgehalten, als meine beste Freundin mit Familie übers Wochenende aus Brüssel zu Besuch kam. Wir haben der Burg Satzvey in Mechernich einen Besuch abgestattet. Dort findet alljährlich die mittelalterliche Burgweihnacht statt. Wer sie noch nicht kennt und halbwegs nah wohnt, es lohnt sich! 

Das Album habe ich im Stil eines Fotofolios von Kathy Orta King gebaut, allerdings habe ich mir den Aufbau selbst ausgedacht und genau der Zahl der Fotos angepasst. Leider denke ich beim Basteln nie daran, die Zwischenschritte zu dokumentieren oder gar zu fotografieren, deshalb kann ich euch keine Anleitung liefern. Aber vielleicht inspirieren euch die Fotos zu einem eigenen kleinen Bauexperiment?

An Materialien habe ich sämtliche Reste an Weihnachtspapieren zusammen gesucht und verarbeitet. Ich starte nämlich in der nächsten Weihnachtssaison lieber frisch mit neuen Papieren als mich erst durch Berge von Resten zu kämpfen. Also weg damit!

Ich hatte als kleine Fotoausrüstung (meine Familie ist schon mal gerne genervt von meiner Fotografierei…wieso nur?!) meine geliebte Fujifilm XT-2 und mein Lieblingsobjektiv, das Fuji XF 35mm F1,4 dabei. Mit nur einer Festbrennweite loszuziehen ist manchmal eine Herausforderung, denn Zoomen kann man da ja nicht, aber ich finde das auch mal spannend.

Nun aber endlich zu den Detailfotos!

In den Albumdeckeln befinden sich, mit Magneten verschlossen, mehrere Klappen mit Fotos und schönen Papieren. Die Innendeckel kann man nochmals nach außen klappen.

Dieser Geselle war ein richtig guter Entertainer; er hat der staunenden Menge das Schmieden gezeigt und dabei sogar ganz unerschrocken mit der bloßen Hand in die Flammen gegriffen – aua! Den Teil mit den Bäumen kann man ebenfalls nochmal nach oben klappen. Da ich aber unsere Freunde nicht öffentlich zeigen möchte, hab ich nicht alles fotografiert.

Ich mag das total gerne, wenn Seiten mit Magneten gehalten werden. Dann wirkt das Album strukturierter und auch ein bisschen schicker. Die Magneten selbst sieht man nicht; sie werden unter dem Papier/den Fotos versteckt.

Das Album ist ein ganz schön dickes Schätzchen geworden, dabei sind im Ganzen nur etwa 40 Fotos drin. Morgen fahren wir wieder zu Besuch nach Brüssel und als Mitbringsel haben wir diese kleine Erinnerung im Gepäck. Ich hoffe, es gefällt ihnen! Das Tollste an unseren Besuchen ist, dass sich unsere Kids so gut verstehen. Sie sind wie die Orgelpfeifen im Alter von 10-18 Jahren, 5 Jungs und 1 Mädchen. Und sie spielen, wie sie sonst mit niemandem spielen. So phantasievoll, ohne das geringste bisschen Streit, niemand wird außen vor gelassen und alle machen mit, sogar die `coolen´ Teenager. Da geht mir echt immer das Herz auf. Schön, wenn sich die Seelenverwandtschaft in der nächsten Generation fortsetzt, oder?

Hier im Rheinland herrscht die nächsten Tage karnevalistischer Ausnahmezustand. Das ist ja so gar nicht unser Ding und so verbarrikadieren wir uns nach dem Besuch in Brüssel ein paar Tage zuhause mit einem vollen Kühlschrank ;-)). Da bleibt sicher auch wieder etwas Zeit für Kreatives. Habt ein tolles Wochenende!

Liebe Grüße, Dina

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